Gegen die Krise, für neues Wachstum |
||
|
Mit zwei Konjunkturpaketen hat die Bundesregierung im Winter 2008/2009 entschlossen auf die internationale Finanz- und Wirtschaftskrise reagiert. Gezielte Entlastungen für Bürgerinnen und Bürger wie für Unternehmen und Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung bauen der deutschen Wirtschaft eine Brücke in die Zeit nach der Krise. Mittlerweile zeigen die Investitionen Wirkung.
Die Idee ist klar – und sie hilft: Der Staat entlastet die Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen bei Steuern und Sozialbeiträgen. Ein längeres Kurzarbeitergeld sichert Arbeitsplätze. Städte und Gemeinden erhalten zusätzliches Geld, um beispielsweise Schulen und Kindergärten zu sanieren. Genehmigungsverfahren hat die Bundesregierung dafür erleichtert.
Vor allem die mittelständischen Unternehmen erhalten besondere Kredithilfen und eine verstärkte Innovationsförderung. All diesen Instrumenten ist eines gemeinsam: Sie stärken die Inlandskonjunktur und kurbeln die Wirtschaft vor Ort an. Und sie sichern die Beschäftigung und das Know-how für die Zeit nach der Krise. Ebenso wie die mittlerweile ausgelaufene Umweltprämie ("Abwrackprämie"). Sie sorgte im vergangenen Jahr dafür, dass die Nachfrage nach Automobilen auch in wirtschaftlicher schwieriger Zeit nicht abriss. Das Land soll stärker aus der Krise hervorgehen, als es hineingegangen ist, hat Bundeskanzlerin Angela Merkel immer wieder betont: "Wir müssen uns anstrengen, und es wird nicht einfach, aber wir werden es schaffen", so die Kanzlerin. |
||