Beispiele aus Hamburg
Wirkung der Konjunkturpakete
Konjunkturoffensive Hamburg
Federführend für die Umsetzung des Konjunkturpakets in Hamburg ist die Behörde für Wirtschaft und Arbeit.
Kontaktpersonen für die Presse:
Michael Ahrens
Tel.: 040 / 42841-1627
michael.ahrens@bwa.hamburg.de
Jana Tiemann
Tel.: 040 / 42841-2239
jana.tiemann@bwa.hamburg.de
Wenn Sie wissen möchten, wie die Finanzmittel auf Länder und Gemeinden verteilt werden und wie das Verfahren der Mittelvergabe ausgestaltet ist, können Sie sich auch an die Finanzbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg wenden.
Ansprechpartner:
Dr. Matthias Woisin
040 / 42823-1435
matthias.woisin@fb.hamburg.de
Hamburg
Die Hansestadt erhält 230 Millionen Euro und erweitert diese auf insgesamt 306 Millionen Euro.
Bestattungsforum Friedhof Ohlsdorf
Das Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf soll als städtebaulich herausragendes Ensemble des weltgrößten Parkfriedhofs Ohlsdorf errichtet werden, das aus einem zeitgemäßen Neubau und dem städtebaulich wichtigen Krematorium des bedeutenden Hamburger Architekten Fritz Schumacher besteht. Aus dem Konjunkturprogramm soll die Sanierung des historischen Gebäudes finanziert werden. Dabei werden auch energetische Optimierungen umgesetzt. Die Mittel aus dem Konjunkturpaket betragen 10 Millionen Euro - das Gesamtvolumen der Maßnahme beträgt 23 Millionen Euro.
Deichtorhallen
Folgende Maßnahmen sind für die Gewährung der Sicherheit von Passanten, Besuchern und Mitarbeitern sowie zur energetischen Verbesserung der Deichtorhallen geplant: Verankerung der Verblendschale mit der Tragschale; Trockenlegung der Sockelzone beider Hallen und isolieren der Wandflächen; Abdichtung, Isolierung und energetische Sanierung der gesamten Tiefgarage.
Das Projekt wird bis zum 4. Quartal 2010 mit einem Gesamtvolumen von 3,5 Millionen Euro realisiert.
Förderprogramm passiver Lärmschutz
Die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt fördert seit 1. Juli 2009 den Einbau schalldämmender Fenster und Außentüren in Wohnungen, soweit sie an Straßen liegen, die auf der Grundlage der Schallimmissionspläne als besonders lärmbelastet gelten. Förderfähig ist auch der Einbau von Lüftungseinrichtungen in Räumen, die überwiegend zum Schlafen genutzt werden. Eine Prognose der Auftragsvergaben ist zurzeit nicht möglich, da diese von den eingehenden Anträgen bestimmt werden. Für diese Maßnahme steht ein Mittelvolumen von 5 Millionen Euro zur Verfügung.
Großwohnsiedlung Mümmelmannsberg
Die Hamburgische Wohnungsbaukreditanstalt wurde mit der Abwicklung der neu erstellten Förderrichtlinie "Sonderprogramm Energetische Modernisierung Mümmelmannsberg" beauftragt. Gefördert werden können energetische Modernisierungsmaßnahmen, zum Beispiel die Verbesserung der Wärmedämmung, der Austausch von Fenstern oder Türen oder die Erneuerung von zentralen Heizungsanlagen. Zusätzlich sollen die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit des Einbaus von Blockheizkraftwerken geprüft werden. Eine Umsetzung entsprechender Projekte wäre nach der nächsten Heizperiode ab April 2010 möglich. Die Maßnahme wird ein Volumen von 9 Millionen Euro inklusive Förderung der KWK haben.
Hafenbahn
17,2 Millionen Euro gehen in mehrere Projekte für die Instandsetzung der Hafenbahn, die die Umschlagterminals mit dem deutschen und europäischen Schienennetz verbindet.
Zum Projekt "Instandsetzung der Hafenbahn" (PDF)
Hagenbecks Tierpark
Mit dem Neubau des Eismeer-Geheges soll die Funktion von Hagenbecks Tierpark als Forschungseinrichtung und Kompetenzzentrum für Tier- und Artenschutz ausgebaut werden. Ein Baubeginn ist für Ende des 3. Quartals 2009 geplant - die Gesamtinvestition liegt bei 20 Millionen Euro. Bei planungsgemäßem Ablauf der Baumaßnahme ist die Eröffnung des "Neuen Eismeeres" spätestens für das 2. Quartal 2011 vorgesehen.
Hamburgische Schiffbauversuchsanstalt
Mit den Mitteln aus dem Bund und der Stadt Hamburg sind von der Hamburgischen Schiffbau-Versuchsanstalt drei Projekte in Höhe von 900.000 Euro gestartet worden. Von den Mitteln werden eine Propellerfräse, eine Drehmaschine und eine neue Kälteanlage angeschafft.
Hansaplatz St. Georg
Der Hansaplatz ist ein Schlüsselprojekt im Entwicklungsquartier St.Georg-Mitte. Der Platz prägt städtebaulich die Mitte von St. Georg und verfügt mit seinem historischen, denkmalgeschützten Brunnen über ein großes Potenzial. Die Platzfläche wird weitgehend auf ein einheitliches Geländeniveau gebracht, so dass die befahrbaren und für den Fußgänger nutzbaren Bereiche stufenlos ineinander übergehen. Somit entsteht eine multifunktionale, robuste, einheitlich gepflasterte Fläche, die je nach Bedarf mit verschiedenen Nutzungen bespielt werden kann. Die Maßnahme wird mit 1 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II und einem Gesamtvolumen von 2,4 Millionen Euro realisiert.
Laeiszhalle
Zur energetischen Verbesserung der Laeiszhalle ist es notwendig, die stark geschädigten Fenster komplett auszutauschen und beziehungsweise oder energetisch zu sanieren (z.B. Nachrüstung von Kastenfenstern) und Decken der obersten Geschosse nachzudämmen. Parallel dazu sollen zur Erhaltung der Bausubstanz Teilflächen der Klinkerfassade und der Dächer, Sandsteinornamente sowie Balkon- und Brüstungsgeländer saniert werden. Zur Erhaltung der Bausubstanz der Laeiszhalle ist es notwendig die starken Schädigungen an Teilflächen der Klinkerfassade, den Sandsteinornamenten, den Außenfenstern, den schmiedeeisernen Balkon- und Brüstungsgeländern, den Vordächern, den Kupfertreibarbeiten und für einen Teilbereich der Dacheindeckung instand zu setzen. Darüber hinaus werden einige Holzbalkendecken der obersten Geschosse nachgedämmt. Das Projekt wird bis Ende 2010 mit einem Gesamtvolumen von 3 Millionen Euro realisiert.
Laserzentrum Nord
Das in dieser Form bundesweit einmalige Laser Zentrum Nord erhält eine Anschubfinanzierung von 13 Millionen Euro aus den Mitteln des Konjunkturpaketes II des Bundes und Hamburg. Die Ergebnisse der Spitzenforschung im Bereich Lasertechnologie, einer der innovativsten Zukunftstechnologien, wird auch für kleine und mittlere Unternehmen in der Metropolregion einsetzbar machen.
Regattazentrum Dove-Elbe
Mit einem Gesamtvolumen von 2 Millionen Euro wird die Erweiterung der Strecke von 6 auf 8 Bahnen; Schließung der Gose-Elbe gegen Windeinfall; Neubau des Zielturms; Verbindung aller Startinstallationen mit dem Land, inklusive Neubau eines Starterhauses; Verschwenkung der Strecke in nördliche Richtung; Verlegung von Zwischenstationen an Land inklusive Verkabelung und das Abbaggern einer Insel realisiert.
Schulen und Bildung in Hamburg
Unterstüzt wird das Programm "Keine Schule über 200" für die Reduzierung des Energieverbrauchs. Das Projekt wird mit 5,8 Millionen Euro unterstützt. Weiterhin werden mit einem Gesamtvolumen von 2 Millionen Euro Lehrschwimmbecken saniert. Für die Jugendmusikschule wird mit 6,3 Millionen Euro eine Aula neu gebaut und ein Konzertsaal errichtet.
Technische Universität Hamburg-Harburg
Das Projekt fällt in den Schwerpunktbereich Bildung mit einem Volumen von 10 Millionen Euro. Geplant ist die Sanierung und Teilneubau eines Hauptgebäudes für die Technische Universität Hamburg-Harburg (Umwandlung der ehemaligen Schwarzenberg-Kaserne).
Wasserkunst Elbinsel Kaltehofe
Ein Teil der vorhandenen Filterbecken und Bestandsgebäude der Elbinsel Kaltehofe wird saniert und den Besuchern zugänglich gemacht. Der Neubau - die Wasserkunst - wird als multifunktional nutzbarer Ausstellungs- und Vorführraum konzipiert. Die Wasserkunst Kaltehofe wird somit zum Naherholungsgebiet mit ausgeprägtem pädagogischen Hintergrund und erweitert das Freizeit- und Bildungsangebot. Derzeit läuft das Genehmigungsverfahren, im 4. Quartal sollen die Bauarbeiten beginnen. Die Maßnahme mit einem Gesamtvolumen von 7 Millionen Euro soll bis zum 3. Quartal 2010 fertig gestellt sein.